Wie unterstützt die Bundesjugend die Jugendarbeit vor Ort?

Der Gedanke der "Hilfe zur Selbsthilfe" ist in den Jugendgruppen noch recht jung. Auch die Interessenvertretung für Frühschwerhörige durch Selbstbetroffene befindet sich noch im Anfangsstadium. Die Kommunikationsschwierigkeiten aufgrund verschiedener Hörschädigungsgrade sowie die vielfältigen und unterschiedlichen Bedürfnisse Frühschwerhöriger, stellen die Jugendgruppenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter oft vor scheinbar unlösbaren Aufgaben. Damit die Arbeit sinnvoll und effektiv gestaltet werden kann, brauchen sie spezielle Möglichkeiten der Auseinandersetzung und gezielte Angebote zur Fort- und Weiterbildung.

Eine Teilnahme an den allgemeinen Angeboten der örtlichen Jugendhilfen (z.B. Stadtjugendringe) ist nicht möglich, weil sie die besonderen Kommunikationsbedürfnisse frühschwerhöriger Menschen nicht berücksichtigen können. Aus diesem Grunde führt die Bundesjugend mehrerer Seminare und Arbeitstagungen pro Jahr durch. Darüber hinaus bietet sie bundesweite Freizeiten für Frühschwerhörige an.